Das Team des Schweizer Nachwuchskaders Esmée Böbner und Zoé Vergé-Dépré haben letzte Woche in Ljubljana ihren ersten Titel auf der World Tour gewonnen und sind in Vaduz als Nummer 1 gesetzt. Wir haben ihnen ein paar Fragen gestellt.

Gratulation, ihr seid das erste Mal auf der World Tour als Nr. 1 gesetzt. Wie fühlt sich das an?
Neu und sehr cool. Und ein bisschen stolz sind wir schon auch. Insgesamt aber nicht so sehr anders.

Ihr habt das 1-star Turnier in Ljubljana letzte Woche gewonnen. Was habt ihr besonders gut gemacht?
Wir haben unseren Rhythmus gefunden und sind ruhig geblieben, egal wie der Spielstand war. Wir konnten unseren Plan klar verfolgen und waren sehr fokussiert. Zudem haben wir als Team mit der Rollenverteilung wer in welchem taktischen Bereich das „Sagen“ hat, sehr gut funktioniert. Das alles hat sich im ¼-Finale gezeigt, als wir im dritten Satz 11:14 hinten waren und trotzdem noch gewonnen haben. Dank den genannten Gründen und unserem Kämpferherz.

Steigt als Nummer 1 der Druck?
Nein, wir schauen Spiel für Spiel. Wir versuchen an die Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen. Am besten ist es sowieso einfach frei aufzuspielen.

Welche Ziele und Erwartungen habt ihr an das Turnier in Vaduz?
Die Erwartungen haben sich nicht verändert. Wir wollen uns als Team weiterentwickeln und so gute Resultate wie möglich erzielen.

Wie fasst ihr das Jahr 2018 bisher zusammen?
Nach dem Winter war es etwas schwierig, wieder in den Wettkampfmodus zu kommen. Insgesamt war es ein gutes Jahr bisher, mit dem ersten Main Draw auf der Tour in Luzern, dem 3. Platz an der U20-EM von Esmée und nun unserem sehr guten Resultat in Ljubljana. Wir planen keine bestimmten Ziele, sondern wollen als Team so viele Fortschritte wie möglich machen.

Böbner/Vergé-Dépré antworten nach ihrem ersten Turniersieg