Teams 2019

Bei den Frauen sind in diesem Jahr zwei japanische Teams top gesetzt: Mizoe/Hashimoto an Nummer 1, ihre Landsfrauen Kaho/Reika an Nummer 2. Gespannt darf man auf die an Nummer 7 gesetzten Schweizer Nationalspielerinnen Böbner/Vergé-Dépré sein. Im letzten Jahr haben sie vor Vaduz in Ljubljana ihr erstes Turnier auf der World Tour gewonnen. In diesem Jahr blieben Top-Resultate bisher aber aus. Die Niederländerinnen Wouters/Stam sind als Nummer 4 gesetzt und haben in diesem Jahr schon eine Silber- und Bronzemedaille auf der World Tour gewonnen.

Bei den Herren ist das niederländische Nationalteam Penninga/Bouter als Nummer 1 gesetzt. Folgen sie den beiden holländischen Teams Brouwer/Meeuwsen und Varenhorst/van de Velde, die zuerst in Vaduz und dann mit weiteren Top-Platzierungen weltweit für Furore sorgten? Ein interessantes Team ist auch die polnische Nummer 4 des Turniers Prudel/Miszczuk. Der 33-jährige Routinier Mariusz Prudel war mit anderen Partnern schon zweimal an Olympischen Spielen dabei und hat in den letzten Jahren auch zwei bedeutende Turniere der World Tour für sich entscheiden können.

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Vaduzer Turnier als Teil der World Tour und Sprungbrett für Top-Shots

Verschiedene niederländische Teams haben ihren Siegeszug auf der World Tour in Vaduz lanciert. Brouwer/Meeuwsen, eines der erfolgreichsten Teams der letzten Jahre, stehen hier zuoberst auf dem Podest. Auch Varenhorst (Nr. 2 des blauen Teams) legte eine top Beach-Karriere hin.

Viele Teams, die in den letzten Jahren in Vaduz gespielt haben, sorgten in den kommenden Jahren für Furore auf der World Tour oder an Welt- und Europameisterschaften. Einen Exploit par excellence schafften die Niederländer Brouwer/Meeuwsen 2013: Sie gewannen 2011 und 2012 in Vaduz und wurden ein Jahr später Weltmeister. Auch die Schweizer Ausnahmekönner und Beachvolleyball-Pioniere Heyer/Heuscher (Europa- und Weltmeister, Olympia-Medaillengewinner) haben in Vaduz gespielt.

Teams aus Liechtenstein

Highlights aus Liechtensteiner Sicht sind jeweils die Auftritte der FL-Teams. Das langjährige Beach-Nationalteam Indra/Wachter, die international mehrere Top-Platzierungen erreichten, spielten regelmässig in Vaduz. Auch heute ist das Heim-Turnier eine wichtige Möglichkeit für liechtensteinische Teams, internationale Erfahrung zu sammeln. Das Herren-Duo Manuel Gahr und Maximilian von Deichmann ist auch schon fast Stammgast in Vaduz und auch in diesem Jahr wieder dabei. Bei den Frauen spielen wie schon letztes Jahr Ramona Kaiser und Laura Marxer.

Wie war das nochmal mit dem Modus?

Modus Modified Pool Play, der auf der World Tour gespielt wird.

Der Modus des Turniers hört auf den etwas sperrigen Namen “Modified Pool Play”. Das heisst, dass die 16 Teams, die sich für das Main Draw qualifizieren, zuerst in einer Vierergruppe spielen. Das beste Team zieht direkt in die Viertelfinals ein (grün in unserer Abbildung). Platz 2 und 3 kann sich über eine Zwischenrunde jedoch nach wie vor für die Viertelfinals qualifizieren (orange Teams). So einfach geht’s, trotz des komplizierten Namens. 😉

Teams und Modus im Blick