Das Beachvolleyball-Fest geht weiter

Rund 4000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben am vergangenen Wochenende die Beachvolleyball-Kleinstaaten-EM in der Beacharena Vaduz besucht. Seit heute steht das internationale CEV Satellite Turnier mit Damen- und Herrenteams aus über 15 Nationen auf dem Programm. 16 Frauenteams mussten in die Qualifikation, die heute Mittag begann.

Gut 4’000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten die Kleinstaaten-EM – vor allem während der Spiele der FL-Teams war das Stadion mit mehr als 1’000 Sitzplätzen sehr gut besucht. Beim Halbfinale von Gahr/von Deichmann am Samstagabend war das Stadion praktisch voll und die Stimmung sehr gut. Obwohl es am Sonntag teilweise regnete, konnten die Zuschauer die Spiele verfolgen, ohne nass zu werden. Die Teilüberdachung des Stadions hat sich damit bereits bewährt.

Die Satellites sind Teil der Beachvolleyball-Tour des europäischen Volleyballverbandes CEV. In diesem Jahr gibt es 11 Satellite- und 3 Masters-Turniere verteilt auf ganz Europa. Das CEV Beach Volleyball Satellite Vaduz ist längst ein fester Bestandteil im Liechtensteiner Sportkalender. Jahr für Jahr kommen europäische Top-Teams nach Vaduz und kämpfen um 15’000 Euro Preisgeld und wertvolle Punkte auf der internationalen Tour. In diesem Jahr sind wieder Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 15 Nationen am Start. Die grössten Fraktionen bilden jeweils Österreich, Deutschland, Holland und die Schweiz.

Neben den Liechtensteinern Gahr/von Deichmann nehmen auch die Schotten Miedzybrodzki/Cook teil, die letzte Woche bereits an der Kleinstaaten-EM gute Resultate erzielen. Nun heisst es, die Resultate auf einem international weitaus höheren Level zu bestätigen. Bei den Herren spielt unter anderem auch der deutsche Alexander Walkenhorst, der vor ein paar Jahren U23-Europameister wurde, im Moment aber etwas im Schatten seiner Schwester Kira Walkenhorst steht. Sie wurde gerade Weltmeisterin im Beachvolleyball und ist bereits Olympia-Siegerin und Europa-Meisterin.

Frauen Main Draw komplett

16 Teams aus 12 Nationen kämpften heute um einen Platz im Haupttableau der Frauen, das morgen am Mittag beginnt. Die Schweizerinnen Eiholzer/Gerson, aktuell die Nr. 3 der Schweiz und 39 der Welt und damit das bestklassierte Team der Qualifikation, sicherten sich ihren Platz im Haupttableau klar mit einem 2-0 gegen Freiberger/Klopf aus Österreich. Sie komplettieren neben anderen 7 Teams der heutigen Qualifikation das Main Draw um die Top-Teams Sinnema/Stubbe, aktuell das beste holländische Team und die Nr. 21 der Welt und Davidova/Shchypkova, Nr. 27 der Welt und das beste Team der Ukraine.

Morgen Donnerstag starten die Herren um 9:00 mit der Qualifikation. Danach geht es ab Mittag mit dem Main Draw der Frauen weiter.